Architekt Reimar Kirchhoff zur Eröffnung des von ihm entworfenen 3. Bauabschnitts der Beschützenden Werkstätten in Pskow
Hochverehrte Gäste, liebe Freunde hier und aus Deutschland, liebe Mitstreiter!
Vor noch nicht langer Zeit gab es Zweifel darüber, ob wir das Ergebnis des heutigen Tages würden erreichen können. Heute wird man kaum mehr bezweifeln, dass wir auch den gesamten Bau mit dem 4. Bauabschnitt zum glücklichen Ende bringen werden.
Aber denken wir nicht, wir seien damit fertig. Zum Wohle der Menschen, die der Gesellschaft besonders anvertraut sind, liegt der nächste Abschnitt drängend vor uns und wird auch schon angefasst: Behinderte, die den Schutz ihrer Familie verlieren oder schon verloren haben, benötigen schützende und fördernde Wohn-Einrichtungen. Damit kommen weitere große Aufgaben auf die Initiative und ihre Förderer, aber insbesondere auf die hiesigen Träger zu.
Zunächst sollten wir aber heute die erreichte Etappe feiern. Sie kann uns alle glücklich machen und auch ein wenig stolz. In den vergangenen 10 Monaten ist nicht nur der 3. Bauabschnitt entstanden, sondern auch ein zweites Gewächshaus mit Anbau und ein kleines Wohnhaus für 6 bis 8 Personen. Die Werkstätten haben jetzt Platz für 200 Beschäftigte – wenn auch noch einige zentrale Einrichtungen fehlen und weiterhin Notlösungen gefordert sind.
Mein erster Dank gilt unseren Sponsoren, unter denen ich hier besonders unseren größten, dauerhaftesten und treuesten, Herrn Schmitz, begrüße und natürlich Herrn Dirkx als seinen tüchtigen Mittelsmann. Dank auch allen großen und kleinen Spendern, ohne die die Initiative die erforderlichen Eigenmittel nicht aufbringen könnte. Dank ganz besonders an Dieter Bach, der letztlich das alles zusammen bringt und hält.
Dank der Stadt Pskow und ihrer umsichtigen Leitung für alle Hilfestellung. Ohne ihre organisatorische und politische Mitwirkung hätten unsere Anstrengungen kaum Erfolg.
Ich begrüße Sie alle und bedanke mich bei Ihnen. Das Ergebnis ist beachtlich! Ich freue mich auf den 4. Bauabschnitt!