Machen Sie mit!
Helfen Sie Menschen in Russland!
MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2004
Zusammen
mit Bürgermeister Iwan Kalinin / Pskow
Liebe
Mitglieder der Initiative Pskow,
ich
lade Sie zu unserer Mitgliederversammlung am
Mittwoch,
19. Mai 2004, ab 18.00 Uhr in Langenfeld
(Anreisebeschreibung
auf der Rückseite)
herzlich
ein. Kaum zu glauben, dass seit unserem Treffen in der Rurtalschule Oberbruch
schon wieder ein Jahr vergangen ist. Es war angefüllt mit wichtigen Erfahrungen
der Partnerschaft und hat für viele Menschen in Pskow Fortschritte der sozialen
Situation mit sich gebracht. Allen Mitgliedern herzlichen Dank für ihr
Engagement!
Wir
freuen uns sehr, dass bei der diesjährigen Versammlung wieder unser alter
Freund Iwan Kalinin und Alexandra Pyshowa unter uns sein werden mit den neuesten
Informationen über das Leben der Menschen in Pskow.
Als
Tagesordnung der Mitgliederversammlung hat der Vorstand vorgesehen:
1.
Begrüßung
2.
Protokoll der Mitgliederversammlung 2003
3.
Vortrag von Iwan Kalinin: Die Lebenssituation der Menschen in Pskow
4.
Bericht des Vorsitzenden: Rückblick und Ausblick
5.
Rechnungsprüfung
6.Entlastung
des Vorstands
7.
Bericht: Mitgliederentwicklung
8.
Planungen 2004/2005
9.
Verschiedenes
Ich
freue mich darauf, viele Mitglieder in Langenfeld wiederzusehen!
Herzlichst
Ihr
Klaus
Eberl, Vorsitzender
Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung bis zum 14. Mai 2004 an die Geschäftsstelle
Von kleinen und großen Jubiläen im Heilpädagogischen Zentrum Pskow
Mehr als 10 Jahre Förderung von Kindern und Jugendlichen mit geistigen Behinderungen im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Pskow – das bedeutet auch 10 Jahre Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Wassenberg. Genau so lange bestehen auch die Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der Rurtal-Schule und dem HPZ. Hieraus entstanden wichtige bildungs- und gesellschaftspolitische Impulse für die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderungen für die Region und darüber hinaus für ganz Russland.
Zum fünften Mal bereits konnte die Rurtal-Schule im Februar 2004 Gäste aus dem
Heilpädagogischen Zentrum zu einer besonderen Maßnahme begrüßen. Schüler/innen
und Betreuer/innen fuhren gemeinsam mit ihren Schulkameraden/innen von der
Rurtal-Schule und der Hauptschule Oberbruch ins Allgäu in den Schnee zum
Skifahren. Fünfmal schon deutsch-russische integrative Skifreizeit in
Immenstadt – jedes Mal ein großartiges Erlebnis – auch ein Jubiläum!
Es
gab viel zu erzählen vom letzten Frühjahr, vom 10-jährigen Jubiläum des
HPZ. „Weißt Du noch?“ hieß es immer wieder.
Es war schon eine wunderbare „Festwoche“ vom 25.–31. Mai 2003. Schüler/innen der Rurtal-Schule und der Hauptschule Oberbruch (die „Rur-Rocker“), des HPZ und des College für Kultur und Kunst vereinten sich zur deutsch-russischen Rockband „Мы вместе – Wir zusammen“ und
konnten
mit ihren tollen Auftritten vielen hundert Menschen große Freude machen.
Das
russische Bildungsministerium hatte eigens zum 10-jährigen Jubiläum des HPZ zu
einem Kongress zur Förderung von Menschen mit geistigen Behinderungen mit
Teilnehmern aus ganz Russland, europäischen Nachbarländern und Übersee
eingeladen. Das Thema lautete „Von der Kultur des Nutzens zur Kultur der Würde“.

Am
letzten Maitag hatte dann das Heilpädagogische Zentrum ihren großen Tag. Eine
überdimensionale große 10 prangte auf der Fassade, nicht zu übersehen.
Mitarbeiter/innen, Schüler/ innen und Eltern hatten für die vielen Gäste,
darunter die Abordnungen der Evangelischen Kirchengemeinde Wassenberg und der
Rurtal-Schule das Fest vorbereitet. Aktionen, Vorführungen, Tänze, Spiele,
nicht zu lange Reden, tolles Wetter und natürlich gutes Essen und Trinken
sorgten für einen kurzweiligen Tag.
Es
war ein ungewöhnlich friedliches Fest und ein wunderbarer Abschluss einer großartigen
Jubiläumswoche.
Der
nächste Höhepunkt folgte bald. Am 12. März 2004 wurde das „Förderzentrum für
Kinder mit (geistigen) Behinderungen im Vorschulalter Pskow“ offiziell
eingeweiht. Diese Einrichtung schließt nun eine Lücke bei der Förderung von
Menschen mit geistigen Behinderungen. Das Frühförderzentrum geht auf die
Initiative von Rurtal-Schule und Heilpädagogisches Zentrum zurück und ist ihr
Pskower Gemeinschaftsprojekt. Das Wunderbare an dieser Entwicklung ist, dass die
Schülerband „Rur-Rock – Wir zusammen" der Rurtal-Schule für die völlige
Instandsetzung der vorhandenen Räume 125.000,00 € einspielen konnte!
Bernd Schleberger, Rektor der Rurtal–Schule
Weihnachtsammlung 2003/2004
Im
Rahmen der Weihnachtssammlung vom 15. Oktober 2003 bis zum 31. Januar 2004
gingen auf unserem Konto ein:
Station
der verlassenen Säuglinge
7.417 €
Heilpädagogisches
Zentrum
25.424 €
Werkstatt
für behinderte Menschen
55.980 €
Insgesamt
88.821 €
Allen
Spenderinnen und Spendern sei ganz herzlich gedankt.
Studienfahrt
nach St. Petersburg und Pskow vom 22.–29. September 2004
Ein
Angebot für alle Mitglieder und Interessierte, die noch nicht in Pskow gewesen
sind.
Ungefährer
Preis: 1.190 € im Doppelzimmer
Im
Preis sind enthalten: Flug, Transfer zum Hotel und nach Pskow, Visagebühren,
Eintritte und Führungen einschl. Eremitage und Bernsteinzimmer, 5 Übernachtungen
in Pskow und 2 in St. Petersburg, Vollpension.
Interessenten
melden sich bitte bei:
Hans
Paskert
Bodelschwinghstraße
6
46240
Bottrop, Fax:
AUS UNSEREN PROJEKTEN
1.
Nicht nur die Tagungsstätte Steppke
wurde besucht
Die
Hospitation von Galina Wasilewskaja,
Leiterin eines Kindergartens und einer Schule für geistig und
mehrfachbehinderte Kinder in Pskow, führte
in diesem Frühjahr nicht nur zur Partnereinrichtung Steppke,
eine Tagesstätte für körperbehinderte Kinder in Hassweiler, mit der sie seit
vielen Jahren verbunden ist. Wir besuchten mit ihr auch eine Vorschuleinrichtung
in Engelsdorf, in der noch nicht schulreife Kinder gefördert werden und die
Christopherus-Schule in Selgerdorf, eingerichtet für geistig behinderte Kinder
und Jugendliche. In intensiven Gesprächen konnten wir uns ein Bild machen vom
gegenseitigen Entwicklungsstand in unseren Ländern und weitere Schritte für
das Lernen voneinander vereinbaren
Doris
Forst, 2. Vorsitzende des Trägervereins
2.
„Helft schneller, sie sterben darüber“
1.
Nicht nur die Tagungsstätte Steppke
wurde besucht
Die
Hospitation von Galina Wasilewskaja,
Leiterin eines Kindergartens und einer Schule für geistig und
mehrfachbehinderte Kinder in Pskow, führte
in diesem Frühjahr nicht nur zur Partnereinrichtung Steppke,
eine Tagesstätte für körperbehinderte Kinder in Hassweiler, mit der sie seit
vielen Jahren verbunden ist. Wir besuchten mit ihr auch eine Vorschuleinrichtung
in Engelsdorf, in der noch nicht schulreife Kinder gefördert werden und die
Christopherus-Schule in Selgerdorf, eingerichtet für geistig behinderte Kinder
und Jugendliche. In intensiven Gesprächen konnten wir uns ein Bild machen vom
gegenseitigen Entwicklungsstand in unseren Ländern und weitere Schritte für
das Lernen voneinander vereinbaren
Doris
Forst, 2. Vorsitzende des Trägervereins
2.
„Helft schneller, sie sterben darüber“
weitere
34 sollen hinzukommen. Aber das Haus ist stark sanierungsbedürftig. Mehr als 16
Millionen Rubel wird es kosten. Das sind etwa 500.000 €.
Das
reiche Russland gibt es seit langem nicht mehr. Deshalb hat sich in Boppard der
„Freundeskreis Hospiz zur heiligen Marfa – Maria“ zusammengefunden. Er
unterstützt das Hospiz mit Sachtransporten und Geldspenden, um die Entwicklung
so gut wie nur eben möglich zu fördern.
Klaus
Lehmann, Vorsitzender des Fördervereins / Dieter Bach
3.
Die AKTION MENSCH fördert das Zusammenwirken in der Werkstatt
Vom
01. April 2003 bis zum 31. März 2004 hat die AKTION MNENSCH die Arbeit in
unserer Pskower Werkstatt für Menschen mit Behinderungen ganz wesentlich
unterstützt. Durch ihre Finanzierung fand ein reger Austausch
zwischen Mitarbeitern, Eltern und behinderten jungen Frauen und Männern
statt. Sie konnten in Deutschland
und in Russland in den entsprechenden Einrichtungen voneinander erfahren,
welchen Stand die Kooperation und die Koordination erreicht hat. Besonders für
die Intensivierung der Elternarbeit bekamen wir wesentliche Impulse.