Dokumentation Pskower Presse (2)
Zum «Dach der Geborgenheit»
zusammengestellt von
J.A.Ogurzowa, Leiterin der Abteilung für Information und Bibliographie der
Zentralen Bibliothek Pskow
„Dach der Geborgenheit“
Nicht
nur die Eltern, die ihre Kinder verließen, sondern auch Paare, die ein Kind adoptierten,
wissen, dass es das „Dach der Geborgenheit“ in Pskow gibt. Dieses Obdach wurde
im Jahre 2003 im Rahmen des Projekts der deutschen gesellschaftlichen
Organisation "Initiative Pskow" und der Verwaltung der Stadt Pskow,
von Wohlfahrtsorganisationen und Pskower Unternehmen
geschaffen.
Während
fünf Jahren nahm die deutsche Seite an der Finanzierung dieses Projektes teil, zahlte dem Personal die
Gehälter aus. Hauptziel des „Daches der Geborgenheit“ ist die
medizinisch-pädagogische und soziale
Adaptation der Kinder, die von den Eltern verlassen wurden.
Ostapez N. in Pskower Provinz, 4. Februar 2010
Kurs auf die für
beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit
Die
Kontakte mit den ausländischen Partnerstädten sind für Pskow besonders wichtig.
Dank der Mitarbeit der deutschen Partner in Pskow wurde das in Russland einzige
System für die Rehabilitierung und die soziale Integration behinderter Menschen
geschaffen, und es funktioniert sehr erfolgreich.
Das
deutsch-russische Projekt „Förderzentrum für Wiederaufbau der Gewerbe“, das
zusammen mit der deutschen privaten W.P.Schmitz
Stiftung geschaffen wurde, funktioniert in Pskow schon seit mehr als 10 Jahren.
Das Zentrum unterstützt die sozialen Projekte der Stadt Pskow und des Pskower Gebietes, deren Hauptziel die Verbesserung des
Lebens der Waisen und der älteren Menschen ist.
Swetlowa A. in Komsomolskaja
Prawda Pskow, 4. Februar 2010
Die Kinder sollen nie
unglücklich sein/
In
diesem Jahr wird das soziale Rehabilitationszentrum für Minderjährige in der
Siedlung Tjamscha sein zehnjähriges Jubiläum feiern.
Zum Zeitpunkt der Eröffnung hieß es „Das Obdach“ und war da für Kinder und
Jugendliche, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befanden. Die
Direktorin der Einrichtung, Tatjana Wassiljewa,
meint, dass das Zentrum sich während der letzten zehn Jahre geändert hätte.
Früher habe das Team des Zentrums die Aufgabe gehabt, das Kind zu füttern und
zu beruhigen, ihm ein Dach über dem Kopf zu geben. Mit den Jahren bekam das
Zentrum andere Sorgen. Jetzt bekommen kleine Bewohner des Kreises Pskow nicht
nur die Haushaltsdienstleistungen, sondern auch psychologische, pädagogische,
medizinische und sogar rechtliche Hilfe.
Оstapez N. in Pskower
Provinz, 11. Februar 2010