Dorothee
Oberlinger
„Flötenlust bei Bach, Vivaldi und Telemann“
Benefizkonzert für
die Initiative Pskow
zusammen mit dem
„Ensemble 1700“
Samstag, 17. Juli
2010, 19.00 Uhr
Friedenskirche
Köln-Mülheim, Wallstr. 70, 51063 Köln
Die Blockflötistin Dorothee Oberlinger
wurde 1969 in Aachen geboren und zählt heute zu den weltweit führenden Musikern
auf ihrem Instrument. Als "Instrumentalistin des Jahres" wurde sie
2008 mit dem renommierten Musikpreis "Echo Klassik" ausgezeichnet.
Das Benefizkonzert findet statt im
Rahmen der Feiern anlässlich des 400-jährigen Bestehens der
Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein.
Der Kirchenraum wurde
1998/99 so umgestaltet, dass er sich für Konzerte besonders eignet.
Dorothee Oberlinger zu
ihrem musikalischen Werdegang:
„Auftritte hatte ich schon früh in der Kirche, denn mein
Vater war Pfarrer. Ich war immer mit von der Partie bei den Kirchenkonzerten –
mit der Blockflöte, der Gambe, dem Cello – oder einfach als Sängerin im Chor.
Warum
ich eine Passion (für die Blockflöte) entwickelte? Das hat sich so ergeben. Ich
war früher wie manisch hinter dem kleinen Holz her und spielte eigentlich
ununterbrochen, im Gehen, Laufen, sogar in der Badewanne.“
(Aus einem Interview
mit Janine Terhoff)
In
einem Interview mit Musikverleger Aurelius Donath:
„Gerade
die Blockflöte ist in ihren Gestaltungsmöglichkeiten viel eingeschränkter als
etwa die Violine. Sie kann jedoch betörend schön und atemberaubend virtuos
gespielt werden, und genau diese beiden Qualitäten haben die Komponisten der Barockzeit
am flauto dolce geschätzt, und entprechend
haben sie für die Blockflöte komponiert-vor allem Vivaldi. Daran orientiert
sich meine Interpretation, sie bewegt sich zwischen den Extremen von Schönheit
und Virtuosität, was einen kreativen und künstlerisch phantasievollen Umgang
mit der Solostimme ja keineswegs ausschließt.“
Die Presse lobt
Dorothee Oberlinger in den höchsten Tönen:
Erlanger
Nachrichten:
So lässt es sich weiterschwärmen von Oberlingers
Brillanz, ihrem unglaublich beredten Spiel, ihrer durchdachten, aber nie verkünstelt wirkenden musikalischen Gestaltung. Gerade bei
den Blockflötisten gibt es da bisweilen exaltierte Verirrungen; nicht so bei
der attraktiven Bläserin: Alles entwickelt sich organisch, wirkt musikalisch
natürlich, nie verkopft oder effekthascherisch.
Ostthüringische Zeitung:
Unvorstellbar
die Bravour, mit der sie sich auf die unterschiedliche Griffmensur ihrer
diversen Flöten einstellt, mit welch bestechender Sicherheit sie Eleganz und
Motorik der Alten Musik zu begeisterndem zeitgenössischem Leben erweckt.
Norddeutscher
Rundfunk:
Makelloses
und vitales Spiel.