Inhalte des Newsletter 2-2009

Vortrag von Hans Paskert in Wolgograd

Auf Einladung der Stiftung West-Östliche Beziehungen (und von ihr finanziert) reiste eine kleine Delegation der Initiative Pskow Ende Juni zu einer Konferenz über Städtepartnerschaften nach Wolgograd. Der Vortrag, den Hans Paskert dort hielt, endet mit der These: „So mühsam es ist, wir müssen erreichen, dass wenigstens ein Teil unserer russischen Mitbürger anfängt umzudenken. Die Veränderungen müssen in den Köpfen der Menschen beginnen und begriffen werden.“

[Der Vortrag im Wortlaut] [Vortrag als doc-Dokument im Download]

 

Bundesverdienstkreuz für Dieter Bach

Die Staatskanzlei NRW teilte kürzlich mit, dass Ministerpräsident Jürgen Rüttgers dem Geschäftsführer der Initiative Pskow, Dr. Dieter Bach, Ende September 2009 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland überreichen wird. [mehr]

 

Putin kofinanziert Auftritt der Pskower Brassband 2010

Die Brassband des Pskower Waisenhauses kommt nach dem großen Erfolg 2008 im Jahr 2010 erneut zu einer Konzerttournee nach Deutschland. Der russische Premierminister Wladimir Putin hat eine anteilige Finanzierung der Reise von 15.000 € zugesagt.

 

Sponsorenlauf für Pskow

Schülerinnen und Schüler der Schule zum Broch, einer Förderschule für geistige Entwicklung in Merzig/Saarland, sowie des dortigen Gymnasiums am Stefansberg und Kindergartenkinder aus dem benachbarten Merchingen nahmen Mitte Juni an einem Sponsorenlauf zugunsten der der Beschützenden Einrichtungen in Pskow teil.

 

Hohes Spendenergebnis für Pskow durch „chrismon“

Im Juni 2009 hatte die evangelische Zeitschrift „chrismon“ in ihrer Rubrik „projekt“ die Initiative Pskow vorgestellt und die Nummer unseres Spendenkontos genannt. Bis zum 15. August 2009 waren daraufhin 8.645,00 € eingegangen.

 

Schockenhoff: Humanitäre Hilfe für Russland weiter wichtig

Dr. Andreas Schockenhoff MdB, seit März 2006 Russlandkoordinator im Auswärtigen Amt, hielt im Februar 2009 eine Rede im Auswärtigen Amt, die auch für die Arbeit der Initiative Pskow relevant ist.

 

Inhalte des Newsletters  1-2009

Klaus Eberl über unseren Umgang mit Behinderungen

Ein Vortrag des Vorsitzenden der IP, OKR Klaus Eberl: „Von der Überwindung der Mauern. 150 Jahre Wechselwirkungen zwischen Theologie und den Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen“ ist ab sofort im Internet nachzulesen.  (ganzer Text als pdf)

 

Veränderungen im Pskower Hospiz

Wegen der häufigen Brände in russischen Altersheimen wurden die Brandbestimmungen sehr verschärft. Dr. Ludmilla Stepanowa, die Leiterin des Hospizes, hat alle fehlenden Vorrichtungen sofort zusammengestellt. (mehr)

 

Neues aus den Werkstätten

In der Holzverarbeitung liegen neue Aufträge vor für didaktisches Material aus Moskau. Die Initiative Pskow hat eine Kartonagemaschine zum Preis von 8.500 € gekauft. Der Bus ist gekauft. (mehr)

 

Unser Laden in Pskow mit neuer Funktion

Große Hoffnung wird im gesamten Projekt auf den Laden gesetzt, der vom HPZ nicht mehr genutzt wird und von Andrej Zarjow der Werkstatt angeboten wurde. Eile ist geboten, da viele Anfragen bestehen, um diese Räume durch andere Interessenten zu übernehmen. (mehr)

 

Drei neue Zivildienstleistende

Ab 1. September 2009 arbeiten für 11 Monate in Pskow: Marlon Eraerds und Niklas Jabs im HPZ und in den Werkstätten Tobias Zimmermann. Als Projekt wollen sie für einen Minitrecker sammeln, der beiden Einrichtungen zur Verfügung steht. (mehr)

 

Lions-Club Selfkant besucht Pskow

Der Vorsitzende der Initiative Pskow, Klaus Eberl, hatte den Lions-Club Selfkant zu einem Besuch in Pskow eingeladen. Der Besuch fand im Juni statt. (mehr)

 

 

NEU: Komplette Krippe aus der Werkstatt für  Behinderte

 

Auch nach der Advents- und Weihnachtszeit erfreut sich die Krippe, das neue Holzprodukt aus den Pskower Werkstätten, großer Beliebtheit. Es wurde ein ausdrucksstarkes Sammelobjekt geschaffen, dass in den folgenden Jahren noch erweitert werden kann. Die Entwürfe stammen von Jochen Leyendecker. Bisher besteht die Krippe aus 17 Teilen vom Kind der Krippe über Engel und Hirten hin bis zu den Königen. Jede Figur wurde von jungen Menschen mit geistiger Behinderung in Handarbeit aus zwei bis drei Zentimeter starkem Holz gefertigt. [> Werkstattprodukte]

Warum wir uns in Russland engagieren

„Warum engagiert Ihr Euch gerade in Russland, und warum sollen wir dafür spenden?“ werden wir oft gefragt. Ist Russland nicht ein reiches Land mit einem Wirtschaftswachstum von 6 - 7%? Kaufen die Russen nicht ganze Fußballclubs wie Herr Abramowitsch in London oder steigt nicht Gasprom millionenschwer bei Schalke 04 ein? Wissen wir nicht aus vielen Urlaubsländern, wie Russen dort ihr Geld mit vollen Händen ausgeben? Ja, all das stimmt. Und dennoch ist Russland in vielen sozialen Bereichen ein Entwicklungsland geblieben. [weiter]

In 8. Generation: Zivildienst und Freiwilliges Soziales Jahr

 

In den Werkstätten oder im Heilpädagogischen Zentrum in Pskow können junge Frauen und Männer ihren Zivildienst, den Anderen Dienst im Ausland oder das Freiwillige Soziale Jahr absolvieren. Sie arbeiten in der Schule oder in den Werkstätten mit den behinderten Menschen, und keiner von den bisher mehr als 20 Jugendlichen hat es bisher bereut. Sie wohnen in Pskow in einem Einzelzimmer mit Dusche und Toilette, bekommen monatlich 150 Euro Taschengeld, zwei Flüge zwischen Düsseldorf und St. Petersburg. Alle Kassen werden für sie übernommen.

Der Arbeitsbeginn ist zu jeder Zeit im Jahr möglich. Alle Formalitäten werden durch die Initiative erledigt. Interessenten werden gebeten, sich bei der auf der letzten Seite angegebenen Adresse zu melden.

> Erlebnisbericht von Fabian Bach

Mitgliederversammlung 2008

Im Wortlaut: Vortrag von Dieter Bach und Ekkehard Pohlmann-Heinze: Die aktuelle Situation in Russland und die Folgen für unsere Arbeit / Einführung in die Diskussion auf der Mitgliederversammlung 2008 [hier]

 

Lesen Sie hier den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. [Download, 2 MB]

Pressereise

Eine Pressereise im Herbst nach Pskow hat der Initiative eine gute Berichterstattung und Öffentlichkeit verschafft. 

pdf-Dokument mit diversen Artikeln    Chrismon-Artikel (800 KB)

Konzerttournee Brassband des Waisenhauses Pskow „Helikon“

 

Zwischen dem 12. und 26. Oktober gastiert die Brassband des Waisenhauses Pskow in Deutschland, um Spenden für die Einrichtung der Initiative Pskow einzuwerben. Den Auftakt bildet ein Konzert in der Ev. Kirche Wassenberg am 14.10., 18 Uhr. Schlusspunkt ist ein mitgestalteter Gottesdienst in Neukirchen am 25.10. [Auftrittsorte und Programm im pdf-Download]

 

Spendenaktion 2007

In Russland werden die Schüler in acht Bildungsstufen eingeteilt. Stufe 1, das sind die Intelligenten. Sie können Abiturmachen  und studieren. In Stufe 8 sind die Menschen mit Lernbehinderung. Sie besuchen eine Sonderschule. Die meisten schwer mehrfach und geistig behinderten Jungen und Mädchen in unserer  Schule, dem HPZ, und in unseren Beschützenden Werkstätten kommen in der Skala von 1 – 8 gar nicht vor. (weiter) (Spendenergebnisse)

Gastbeitrag von Bernd Braun,  Generalkonsul in St. Petersburg

Die soziale Situation der Bevölkerung in der Nordwestregion ist sehr vielschichtig. Das sich bietende Bild ist widersprüchlich. Ein Teil der Erwerbsbevölkerung profitiert von höheren Sozialstandards, die in den letzten fünf bis zehn Jahren im Zuge der positiven Wirtschaftsentwicklung entstanden sind. Gleichzeitig hinken Bereiche hinterher. (weiter)

Fragt uns Zivis!

Hallo, vielleicht wissen Sie schon, dass im Heilpädagogischen Zentrum in Pskow und in den Werkstätten jeweils für ein Jahr drei junge Leute einen Einsatz als Freiwillige absolvieren. Im Moment sind wir das: Birte Neumann, Philipp Martens und Johannes Leyendecker (vgl. Rundbrief 23, Seite3). Wenn Sie wissen wollen, wie unser Alltag aussieht, welche Erfahrungen wir mit der Stadt und den Menschen hier machen, oder was man tun muss, um selbst so ein russisches Abenteuer zu erleben, wie das mit der Sprache ist usw., dann schicken Sie uns doch eine Mail: johannesinrussland@web.de . Unter dieser Adresse erreichen Sie uns alle drei.

Weltfriedenstag 2007 - und: Dieter Bach wurde 75

Zum Weltfriedenstag gedachte die Initiative Pskow auf einem Empfang in Duisburg Wedau nicht nur der Versöhnungsarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern ehrte auch ein in Person einen "Versöhner": Dieter Bach feierte Ende August seinen 75. Geburtstag. > Beitrag

 

 

 

IP auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag

 

Die Initiative Pskow dankt für die Kollekte bei den Eröffnungsgottesdiensten des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag von ca. 50.000 EUR. Auch dürfte die Kollekte die Bekanntheit der IP deutlich erhöht haben: Auf dem Protestantentreffen jedenfalls scharten sich viele Kirchentagsbesucher um den Stand der Initiative Pskow auf dem Markt der Möglichkeiten. Viele Ehrenamtliche informierten dort über die Projekte und verkauften Produkte der Behindertenwerkstatt.

Ehrung für "Junge Initiative Pskow"

Die "Junge Initiative Pskow" ist im Rahmen der Verleihung des Preises der Robert-Stiftung für deutsch-russisches Bürgerengagement ausgezeichnet worden. Stellvertretend für alle Aktiven nahm Jonas Wiedner (l.), Koordnator der Jungen Initiative Pskow, und Dmitrij Mikhajlov (r.), Vorsitzender des Kommitees für Jugendangelegenheiten, die Ehrung in Hamburg entgegen.  

 

Mitgliederversammlung

Die Initiative Pskow blickt auf ein bewegtes Jahr 2007 zurück. Auf der Mitgliederversammlung stellten die verschiedenen Projekte ihre Arbeit vor.

Download: Zusammenfassender Bericht der verschiedenen Projekte (pdf, 100 KB)

Abschluss der Solidaritätsaktion 

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld hat im Rittersaal von Schloss Broich eingeladen die Solidaritätsaktion der Städte Pskow und Mülheim feierlich abgeschlossen. 

(weiterlesen)   (Extraseiten: http://www.solidaritaetpskov.de/)

Die soziale und politische Situation in Russland - 

Mitgliederversammlung der Initiative Pskow

Freitag, dem 31. August, um 17.00 Uhr 

In der Evangelischen Kirchengemeinde Monheim findet am Freitag, dem 31. August, um 17.00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung der Initiative Pskow statt.

Im Mittelpunkt steht das Referat des Stadtpräsidenten Michail Choronen zum Thema „Russland zwischen den Wahlen“. Denn nach den Wahlgängen für die Städte und Regionen im März dieses Jahres wird im Dezember die Staatsduma gewählt. Im Frühjahr 2008 schließt sich die Präsidentenwahl an. Das Referat wird sich im Wesentlichen mit der sozialen und politischen Situation Russlands beschäftigen.

Außerdem sollen die Oberbürgermeisterin von Mülheim, Dagmar Mühlenfeld, und Rosi Beier, Frau des verstorbenen Präses Peter Beier, als Ehrenmitglieder aufgenommen werden.

Studienfahrt durch Belarus 

vom 15.-19. Juli 2007

 

Minsk, Smolensk, Pskow: Städte mit einer großen Vergangenheit und einer Gegenwart im Umbruch. Begegnungen dort mit Vertretern der Politik, der Orthodoxie und des Judentums; Konzerte und Theater, Museen, Kirchen, Gedenkstätten; Zeit für die Natur und zum Bummeln auf eigene Faust: alles das bietet eine Dreistädte-Reise von Belarus nach Russland vom 15. bis zum 29. Juli 2007, organisiert von der Initiative Pskow. ICE Düsseldorf – Ffm, Flug nach Minsk, dort Bus-Ausflüge in die Umgebung; im Nachtzug nach Smolensk, wiederum mit Ausflügen und Konzerten; Busfahrt nach Pskow mit Baden im Peipussee; Flug St. Petersburg – Düsseldorf. Die Reise kostet pro Person pauschal € 1.750 im EZ / 1.600 im DZ (incl. Flüge, Bus- und Bahnfahrten, Unterbringung in einfachen, aber guten Hotels oder Bildungszentren, Verpflegung, Eintritte und Führungen). 

 Auskünfte/Anmeldung bei Dieter Bach [> Vorstand]

Sieg der Unternehmer in Pskow

Bei den Wahlen in der Stadt Pskow im März dieses Jahres haben sich in der überwiegenden Mehrheit junge Unternehmer als Duma-Abgeordnete durchgesetzt. Die Leiterin des Kinderkrankenhauses, Elena Utkina, und die Direktorin der Werkstatt für behinderte Menschen, Larissa Fedotowa, haben die notwenige Stimmenzahl nicht erreicht. Nach Aussagen aus Pskow hatten sie nicht genug Geld, um den Wahlkampf erfolgreich zu gestalten.

Dazu passt, dass Lilia Schibanowa, Direktorin der Wahlforschungsgruppe Demos, am 13. März der Frankfurter Rundschau gegenüber erklärte: „Wählerkauf durch Lebensmittel oder Geld für leere Wahlzettel sind nicht grundsätzlich neu – wohl aber in dem Ausmaß, wie sie etwa in St. Petersburg, Pskow und Tolgliatti angewandt wurden.“

In die Duma des Gebietes wurde der Stadtpräsident, Michail Choronen, gewählt. Er stand auf der Liste der Partei der Einheit auf dem zweiten Platz. Zusammen mit der Partei der Gerechtigkeit gewannen die beiden Vereinigungen die absolute Mehrheit. Beide stehen sie Präsident Wladimir Putin nahe.

Minister Kachanow aus Pskow zu Besuch

Vom 18.-24. März war der Sozialminister des Oblast Pskow zu Besuch in Deutschland. Er informierte sich bei der Kaiserswerther Diakonie über Einrichtungen der Altenarbeit und besuchte mehrere Werkstätten für behinderte Menschen bei der Kreuznacher Diakonie. Bei einer ersten Auswertung am Ende der Reise sprach Herr Kachanow von ermutigenden Eindrücken und Informationen. Er war u.a. beeindruckt von den Möglichkeiten, die es in Deutschland für behinderte Menschen gibt, sich produktiv zu betätigen. Für ihn hätten sich neue Perspektiven eröffnet, zukünftig auch im Oblast’ Pskow für behinderte Menschen entsprechende Einrichtungen zu schaffen. Er sieht auch Möglichkeiten, den Menschen in den Altersheimen der Region Pskow zu einem menschenwürdigeren Altwerden zu verhelfen. Dazu hat die Initiative Pskow gemeinsam mit der Kaiserswerther und der Kreuznacher Diakonie ihre Unterstützung angeboten.

Gleiche Möglichkeiten für ein würdevolles Leben für Menschen mit mehrfachen und geistigen Behinderungen

Unter diesem Thema fand in der Werkstatt und in der Schule für geistig behinderte Menschen in Pskow eine mehrtägige internationale Tagung statt. Vertreten waren mehr als 60 Russen aus 17 Regionen, Mitarbeiter, Behinderte, politisch Verantwortliche. Hinzu kamen Vertreter aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Weißrussland und Kasachstan. Veranstalter war die Initiative Pskow, gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung. Auf einem sehr hohen Niveau wurde die Situation behinderter Menschen in Russland diskutiert, unterlegt von den Erfahrungen, die in Pskow als der sozialsten Stadt Russlands gesammelt worden waren. Abschließend wurde einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der gefordert wird, die Gesetze dahin zu ändern, dass ein Leben in Würde für behinderte Menschen möglich wird. Gleichzeitig verpflichteten sich die russischen Teilnehmer, in ihren Regionen für die Schaffung der notwendigen Grundlagen zu sorgen.

Der Russisch-Orthodoxe Ljubjatow-Chor aus Pskow in Deutschland

Der Chor unter der musikalischen Leitung von Tatjana Laptewa wurde 1996 gegründet und ist heute einer der führenden Chöre der Russischen Orthodoxie, was Pressekritiken und Siege in nationalen und internationalen Wettbewerben bezeugen. Der Chor ist Mitglied der Initiative Pskow und hat inzwischen 10 Tourneen durch Deutschland, England, Frankreich und die Niederlande durchgeführt. Die nächste Tournee ist im Sommer 2007. Die Erlöse aus den Auftritten des Chores sind nicht merkantil, sondern für Arme und Behinderte in seiner Heimatstadt Pskow bestimmt. Die ganze Tourneeorganisation geschieht ehrenamtlich.

Der Chor besteht aus 6 Frauen und 6 Männern, wobei jede Stimmlage (Sopran, Alt, Tenor und Bass) dreifach besetzt ist. Alle Künstler haben eine abgeschlossene professionelle Musikausbildung. Der Chor singt Russisch-Orthodoxe Liturgie aus dem 15.-20. Jahrhundert und anspruchsvolle weltliche Stücke, auch aus dem Westen (Bach, Schubert, Brahms). > Aufführungstermine 2007

Heinz und Tamara Timmermann zur Situation in Russland

Über die aktuelle Lage in Russland berichtete der Russland-Experte Dr. Heinz Timmermann (> schriftliche Fassung des Referat) am 14. Oktober 2006 in Duisburg.

 Der Vorsitzende Klaus Eberl stellte in seinem Bericht fest, dass am Boom der russischen Wirtschaft der größte Teil der russischen Gesellschaft keinen Anteil habe. Besonders den Menschen in der Provinz, den Alten, den Kranken und den Behinderten gehe es angesichts steigender Preise schlecht. Die politische Entwicklung mit der Reduzierung demokratischer Standards erschwere die Arbeit auch der IP. Ereignisse wie die Ermordung der Journalistin Anna Politkowskaja wirkten sich negativ auf das Russlandbild in Deutschland aus. Nach der Phase des Aufbaus sei nun die Phase der Konsolidierung der Projekte getreten u.a. mit einer Verbesserung der fachlichen Standards.

Spendenaktion:  Mülheim hat großartig geholfen!

 

 

 

Prominente Gäste und Gastgeber beim Solidaritätsempfang in Mülheim (v.l.): Vors. Klaus Eberl, Mülheims OB Dagmar Mühlenfeld, Pskows Stadtpräsident Michail Choronen, der russische Generalkonsul, der rheinische Präses Nikolaus Schneider und Geschäftsführer Dieter Bach. (> mehr zur Solidaritätsaktion)

Dritter Bauabschnitt eröffnet - Platz für 200 Beschäftigte

Grußwort von Architekt Reimar Kirchhoff zur Eröffnung des von ihm entworfenen 3. Bauabschnitts der Beschützenden Werkstätten 

(> Wortlaut)

Ein Kalender für Pskow

Die Kirchengemeinde Wassenberg (An der Kreuzkirche 2, 41849 Wassenberg) und die Initiative Pskow e.V. (s. Impressum) bringen für 2007 gemeinsam einen Kalender heraus. Gestaltet haben ihn die Kinder der Schule und die Jugendlichen der Werkstatt. In farbigen Bildern stellen sie die Welt aus ihrer Sicht dar, ein sehenswertes Kaleidoskop.

Für 2,50 € zuzüglich Versandkosten kann der Kalender bei beiden Einrichtungen bezogen werden.

Spendenaufruf 2006

Der FC Chelsea wird vom Russen Roman Abramowitsch finanziert, demnächst steigt Gazprom bei Schalke 04 ein. Und wir? Wir bitten Sie um Ihre Spende für Pskow. (weiter)

Die Motivation für die Arbeit

Klaus Eberl: "Behinderung ist kein Defizit, sondern Herausforderung zur Solidarität"

Februar-Rundbrief 

u.a. mit einem Interview mit Hans Paskert: 

"Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe"  

Junge Initiative

Workcamp für den Sommer 06 geplant

60 Jahre Kriegsende - 8. Mai 05

Ausstellungseröffnung im Landeskirchenamt

Deutsch-Russischer Tag in Langenfeld:

      

Fotos    Predigt Bosse-Huber

Junge Initiative besuchte Pskow (2005)

Die Stadt Pskow

sozialste Stadt Russlands - eine Zwischenbilanz 

Deutsche Woche in Pskow